So, weil ich – wie schon mal angesprochen – mit dem Denon nicht wirklich zufrieden bin, habe ich mich dann doch noch für den etwas teureren Pro-Ject Debut III entschieden. Das Gerät wurde dann heute früh auch von meinem Postboten bis an die Tür gewuchtet. Der erste Eindruck ist und bleibt sehr positiv. Das Gerät ist extrem schlicht und hat exakt einen Knopf: Motor an/aus. Fertig. Alles andere funktioniert manuell. Die Basis ist aus matt-schwarzem Holz und hat schon ein ordentliches Gewicht. Pluspunkt also für den Pro-Ject – der Denon war nur aus Plaste. Auch die Lagerung des Motors und die Fertigung des Tellers wirkt deutlich vertrauenserweckender.

Immerhin eiert der Teller nicht – beim Denon hingegen schon.
Sogar die Füße sind höhenverstellbar und erlauben den Spieler genau in der Waage auszurichten! Harr. Der Tonarm + System (Ortofon OMB-5E) wird ab Werk schon korrekt justiert, lediglich die Auflagekraft muss man noch selbst einstellen. Scheint auch ordentlich gemacht worden zu sein,bisher sind mir keine stärkeren Verzerrungen zum Platteninneren aufgefallen. Weiterhin positiv: viel weniger Gleichlaufschwankungen. Der Denon hat grade bei Passagen in denen sich ein Ton lang zu hören war gerne mal angefangen zu heulen und zu eiern. Auch seltsam fand ich die Tatsache, dass der Denon keine Erdung hat. Es gibt einfach keine Möglichkeit das Gerät vernünftig zu erden, was sich in wunderbaren elektrostatisch aufgeladenen Staubfänger-Schallplatten bemerkbar macht. Aber gut. Der geht jetzt eh zurück! Bisher bin ich also seeeehr glücklich. Der Klang ist einfach um Welten besser!

Auch nett war, dass der Postbote mir direkt zu dem großen Paket des Plattenspielers ein etwas kleineres Paket mit ‘ner Hand voll tollen Platten gebracht hat. Hach, jetzt wird gelauscht.
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